Verschiedene Sport-Aktionstage

In diesem Schuljahr konnten wir für alle Jahrgangsstufen ein sportliches Schnuppertraining organisieren.

Die ersten Klassen durften am 02.02. einen Basketballtag mit Sarah Wenz von der DJK Neustadt erleben. Die Kinder spielten ein Fangspiel, während sie gleichzeitig einen Ball dribbeln mussten. Wurden sie gefangen, sollten sie den Ball über den Kopf halten und die Beine spreizen. Die Mitspieler konnten sie dann erlösen, indem sie ihnen dann den eigenen Ball durch die Beine rollten. Danach wurde die Klasse in Gruppen eingeteilt. Die Schüler bildeten einen Zug hintereinander. Der erste Schüler war die Lok und gab vor, was seine „Anhänger“ ihm nachmachen sollten. Dabei hatten alle viel Spaß und kamen ordentlich ins Schwitzen. Gerne lud Frau Wenz interessierte Kinder zum Probetraining oder auch zum Besuch eines Basketballspiels der DJK Neustadt ein.

Während die deutschen Handballdamen ab November bei der EM um den Titel kämpften, begeisterte Florian Breinbauer mit seinem Team vom HC Weiden unsere zweiten Klassen für diesen teamorientierten Sport. In seinem Schnuppertraining ging es darum, die Auge-Hand-Koordination mit dem Handball zu schulen. Die Schüler warfen ihre Bälle in die Luft und mussten sie nach einer Drehung um die eigene Achse oder nach einem Händeklatschen wieder auffangen. Jedes Kind konnte sich dabei selbst differenzieren, in dem es sich mehrfach drehte oder öfters klatschte. Die Hochform der Koordination bestand am Ende darin auf dem Rücken liegend den Ball hoch zu werfen, sich zu drehen und den Ball wieder zu fangen. Die Kinder waren hierbei sichtlich beeindruckt von Florian Breinbauers Demonstration. Auch das Wurftraining gegen das Rebound-Netz fand bei allen viel positiven Anklang.

 

Bereits zum zweiten Mal war Justin Jansma, seines Zeichens der Jugendcoach der Weiden Vikings, am 6. Februar bei uns in der Turnhalle zu Gast. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin brachte er den Drittklässlern das Flagball näher. Dies ist eine Form des Footballs, die kontaktlos gespielt wird, aber großes Geschick und Schnelligkeit erfordert. Das heißt, es ist verboten die Mitspielenden anzugreifen, zu blockieren oder zu Fall zu bringen. Stattdessen wird dem Gegenspieler eine der beiden Flaggen aus dem Gürtel gezogen und so der Spielzug gestoppt. Zunächst mussten sich die Kinder aufwärmen, dehnen und ihre Beinkoordination unter Beweis stellen. Danach spielten die Schüler in zwei Mannschaften „defense vs. offense“, wobei eben versucht wurde der gegnerischen Mannschaft nicht den Football, sondern die Flags am Gürtel abzunehmen. Das war ein riesiger Spaß für die Kinder. Auch hier besteht jederzeit die Möglichkeit ein Probetraining zu besuchen, weshalb den Eltern auch ein entsprechendes Anmeldeformular zugestellt wurde.

 

Bei zwei Terminen im November und Januar war Herbert Tietz vom Verein zur Umsetzung und Förderung des Projektes „Rollstuhlsport macht Schule“ (www.verein-rms.de) bei uns. Die vierten Klassen durften sein 90minütiges Programm durchlaufen. Herrn Tietz liegt es besonders am Herzen Kindern mit und auch ohne körperliches Handicap aufzuzeigen, was es bedeutet im Rollstuhl zu sitzen. Vor allem geht es bei dem Projekt auch darum, die Schüler erfahren zu lassen, wie man sich im Rollstuhl bewegt und welche Hindernisse und Hürden es hierbei gibt. Auch eine kleine Rollstuhlbasketballeinheit war zum Abschluss noch möglich. Für uns als inklusive Schule ist dieses Projekt natürlich ebenfalls eine Herzensangelegenheit. Denn so können Vorurteile aktiv abgebaut werden und auch auf die immer noch vorhandenen Probleme bei der Schaffung einer barrierefreien Umwelt hingewiesen werden. Vielen Dank auch an Thomas Mückl, der nicht nur normale Rollstühle, sondern auch seinen eigenen Basketballrollstuhl zur Verfügung stellte.